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Comic-Erotika, Zeichner/innen und die Arte-Dokumentation

In einer Arte-Dokumentation (geführt von Molly Crabapple) über "Sex in Comics" bin ich über eine Reihe interessanter Comic-Künstler gestolpert, die ich - augenommen natürlich Robert Crumb - nicht kannte. Es ging dabei etwas weiter als der deutsche Titel suggeriert um Erotik im Comic bzw. in US-Terminologie.

Dabei wurde der Bogen zwar historisch von den Tijuana Bibles über Underground-Comics bis zum erotischen Manga gespannt, aber im Vordergrund standen Aussagen der Zeichner/innen.

Da solche ernsten und dabei noch angenehm lockeren Präsentationen eher von Arte France als von Arte Deutschland kommen :-) liegt der Fokus hier start auf romanischen Autoren und Autorinnen.

Der Bogen der Erwachsenencomics reicht sehr weit, von Funnies, autobiographischen Geschichten, politischen, subversiven, anarchischen Geschichten, idealisierten Hochglanzbildern bis zur Auseinandersetzung mit innen Dämonen, Fetischen und Obsessionen.

Ich erinnere mich gut an die 70er in der Ruhrgebietsprovinz, wo man mit hochrotem Kopf vielleicht im Plattenladen ein paar "U-Comics" oder "Schwermetall"-Comic-Magazine mit Druuna und ihren Lookalikes durchblättern konnte (genau, wer nun an Julie Strain und F.A.K.K.2 denkt, liegt richtig), oder in der Bahnhofsbuchhandlung (die eine erstaunlich gut sortierte Comic-Ecke hatte) Underground-Magazine mit Crumb-Zeichnungen, die mir leider als Bildungsbürgersohn so gar nicht verständlich waren.

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Page last modified on January 29, 2012, at 03:56 PM